Philosophie – im Dialog und im Bild

Kunst

Wenn wir von bildender Kunst als Kunst sprechen, stehen wir auf schwankendem Boden. Betrachten wir beispielsweise die Reichenauer Buchmalerei um das Jahr 1000, sehen wir, wie auf höchstem intellektuellen und bild­künstlerischen Niveau Heilsgeschichte sinnlich erfahrbar gemacht wird. Aber von Kunst im modernen Sinn sprechen wir erst da, wo die herausragende Künstler­persönlich­keit – bezeichnet als il divino, Genie, heute als Marke – auftritt. Deren Kunst kann religiöse Züge annehmen, wie etwa bei Caspar David Friedrich oder Joseph Beuys, oder sie wird zum überwältigenden, rein visuellen Erlebnis wie bei Pablo Picasso. Ein anderer Weg ist die Ent­sinnlichung, bei der das Kunst­werk mehr oder weniger hinter das Konzept zurücktritt, dessen Sinn im Kommentar (der oftmals nicht der einfachsten logisch-semantischen Analyse standhält) formuliert ist.

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Malewitsch: Alogismus 29

Malewitsch: Alogismus 29; Aquarell und Acrylfarbe auf Büttenpapier, 40 x 30 cm

Runge: Wie der Geist in den Blumen …

Runge: Wie der Geist in den Blumen …; Aquarell, Tempera und Acrylfarbe, 40 x 30 cm

Raphael - Die Beschneidung des Herrn

Raphael - Die Beschneidung des Herrn; Aquarell, Gouache und Acrylfarbe auf Büttenpapier, 40 x 30 cm

Magritte: … doch eine Pfeife

Magritte: … doch eine Pfeife; Aquarell und Acrylfarbe auf Büttenpapier, 40 x 30 cm

Adorno: … Kunst heute

Adorno: … Kunst heute; Aquarell und Acrylfarbe, 41 x 31 cm

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Copyright: Gerhard Schüler


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