Philosophie – im Dialog und im Bild

In die Stille hinaus – Tractatus logico-philosohicus
In die Stille hinaus – Tractatus logico-philosohicus

Philosophische Praxis

Philosophie als Beruf ‒ bei dem Gedanken haben Sie vielleicht Professoren vor Augen, die schwer verständliche Sätze sagen und sich im Konkurrenzkampf üben. Ein historisches Beispiel hierfür ist Schopenhauer: Zeitweise lehrte der noch völlig Unbekannte zusammen mit Hegel an der Universität in Berlin. Dessen Philosophie hielt er für absolut indiskutabel. Um dies deutlich zu machen, legte er seine Vorlesung auf die gleichen Stunden, in denen sein damals schon hochberühmter Gegner las. Die Zahl seiner Hörer war, wie man sich vorstellen kann, überschaubar. Seine später geschriebenen Aphorismen zur Lebensweisheit sind gleichwohl lesenswert.

Anders der antike Philosoph Sokrates. Er ging auf die Straße, sprach Menschen aller sozialen Schichten an und verwickelte sie in Gespräche. Auf diese Weise wollte er gemeinsam mit ihnen die Wahrheit herausfinden.

In dieser Tradition steht die Philosophische Praxis, Gesprächs-, Beratungs-, Seminar- und andere Angebote, wie sie der Philosoph Gerd B. Achenbach 1981 initiiert hat. Die universitäre Philosophie steht teils in vornehmer Distanz, teils im Dialog mit ihr.

Angebote der philosophischen Praktiker:innen können sich stark unterscheiden, denn sie hängen ab von deren Individualität, ihrer philosophischen Ausrichtung, ihren Neigungen bzw. anderen Studienfächern, ihrem früheren beruflichen Werdegang und anderen Faktoren.

Die Grundzüge meines Angebots stelle ich Ihnen auf den folgenden Seiten Philo­sophie im Gespräch, Vorträge, Textbilder – Philo­sophie mit Feder, Stift und Pinsel und Schrift als Bedeutungs­träger ‒ Kal­li­gra­fie vor.


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